Sex-Arbeit und Prostitution in der Schweiz

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Zahlen und Fakten zu Geschäft mit Sex in der Schweiz. Prostitution ist nicht mehr gleich Prostitution - Heute heisst es auch Label-Sex, Sugar-Daddying, Casual-Dates, Tauschgeschäft und nicht zuletzt geht es um Beziehungen und Heirat. Die Branche hat sich gewandelt und heute ist mehr gefragt als nur der "Abfertigungs-Service"

Das Sex-Business hat sich in unseren Augen in den letzten 5-10 Jahren massiv verändert, es gibt heute in den meisten Clubs und bei den Escort-Agenturen Service-Standards, diese legen den den Mindest-Service der Girls fest und der Kunde weiss was er bekommt. Extra-Leistungen können dazu erworben werden und werden aktiver angeboten. Die "Freier" haben ausgefallenere Wünsche und durch die offenen Grenzen gibt es wesentlich mehr Sex-Workerinnen aus dem Ausland die auch bereit sind diese Wünsche zu erfüllen.

Auf dieser Seite möchten wir vor Allem den Bereich der Prostitution etwas genauer erklären und allfällige Vorurteile, Ängste und Probleme Ansprechen. Zahlen und Fakten ansprechen und ein Prognose für die Zukunft wagen.

Prostitution - Zahlen und Fakten

Jahresumsatz:

Es sind Zahlen zwischen 3 und 3.5 Milliarden im Umlauf, wir schätzen, inkl. Dunkelziffern den Umsatz auf rund 3.5 Milliarden.

Anzahl Prostituerte:

Die Schweiz zählt rund 10`600 registrierte Sex-Workerinnen, inklusive Dunkelziffer (Illegale, Schweizerinnen, Gelegenheitsprotitution) wird sich das auf rund 20`000 anheben. Gemäss dem Forschungsprojekt TAMPEP der EU gehen in der Schweiz 25`000 Frauen der Prostitution nach, da man aber bekanntlich weiss das gerade die EU gerne mal etwas übertreibt wird rund 20`000 eine realistische Zahl sein.

Davon die Top-3 Kantone:
1. Genf: mit rund 2700
2. Zürich: mit rund 2000 (offizielle Zahl, in Wirklichkeit wohl ca. 3500)
3. Basel: mit rund 1850
Dies sind ofizielle Angaben die aus einer Umfrage der Zeitung "Sonntag" bei den Kantonen stammen. Ebenfalls wird in Bern durch das komplizierte Bewilligungsverfahren die Dunkelziffer von 1800 auf ca. 3000 geschätzt.

Wer verdient?

Den grössten Anteil erhalten immer noch die Prostituierten selber, rund 55-60%.
Danach verdienen Clubbetreiber, Vermieter, Agenturen, Fahrer, Security, Personal, Investoren, Werbeportale, Foren u.s.w mit. Selbstverständlich bekommt auch der Staat seinen Anteil über Steuern und Bewilligungen. Die Dienstleistung einer Prostituierten, wäre sofern sie in einem Club, Agentur oder selbständig und mehr als CHF 50`000.- erwirtschaftet, arbeitet MwSt. pflichtig, jedoch wissen wir das es viele Clubs gibt die diese nicht abrechnen und es auf die "selbständigen Masseurinnen" abschieben, durch diese aber selten, bis gar nie, eingezahlt wird..

Freier

Rund 350`000 Männer nehmen mindestens einmal pro Jahr die Dienstleistung einer Prostituierten in Anspruch. Dies wäre rund jeder 5 Mann zwischen 20 und 65 Jahren.

Aus welchen Ländern kommen sie?

Die grösste Gruppe bilden Frauen aus EU2 Staaten, Rumänien und Bulgarien, gefolgt von Ungarinnen. Danach folgen weitere Osteuropäische Länder, Thailand, Brasilien und Afrikanische Länder.
Frauen aus nicht EU-Ländern werden jedoch nach Abschaffung des Cabaret-Statuts auf 2016 aus der Liste verschwinden, sie werden keine Bewilligungen mehr erhalten und somit entweder heiraten, ausreisen oder was vermutet wird, illegal arbeiten.


Arten / Arbeitsbereiche in der Prostitution

Es gibt viele Arten von Prostitution, jedoch ist das was wir darunter verstehen sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt oder gewerbsmäßige Ausübung sexueller Handlungen. Diese wird durch uns in Teilbereiche wie Salon / Club | Escort / Agentur | Private | Strassen-Prostitution aufgeteilt. Andere Bereiche möchten wir auch noch kurz erörtern.
Sugardaddying:
Ältere Herren, sogenannte Sugardaddys suchen jüngere Girls, sog. Sugarbabes und bieten ihnen für entsprechende Leistungen Sachwerte und / oder Gelt, das Ziel eines Sugarbabes ist es ein möglichst reichen Sugardaddy zu finden der ihr für regelmässige Treffen einen Teil oder ihr ganzes Leben finanziert.
Label-Sex:
Beim Label Sex geht es darum das sich das Mädchen einen Mann sucht der ihr für sexuelle Leistungen teure Kleidung, Schmuck oder andere Accessoires schenkt.
Ferienbegleitung:
Das Girl wird vom Mann zu einer Reise, entweder in ihre Traum-Destination oder in ein vorgegebenes Reiseziel eingeladen und als Gegenleistung erwartet der Mann Zuneigung in sexueller Form.
5 Jahre Sex für den "Roten-Pass"
Gewisse Damen und Herren sind einzig und alleine daran interessiert in der Schweiz zu leben, sie machen mit einem Mann oder einer Frau einen Deal und bleiben mindestens bis zum Schweizer Pass ein Paar und im Gegenzug erhält der Mann / die Frau für 5 Jahre Sex und Zuneigung. Danach wird die Ehe geschieden.

Salon / Club Escort / Agentur
Beschreibung: Prostitution in einem Club, Bar, Saunaclub, FKK-Club, Studio und Bordell, Freier / Kunden kommen in das Etablissement. Preise und Service sind meist als minimal-Standard definiert. Besuche bei den Kunden Zuhause, im Hotel oder Begleitung zu Anlässen. Termine werden durch die Agentur gemacht und in den meisten Fällen wird die Sex-Workerin zum Termin gefahren.
Bezahlung / Kosten: In Studio, Bordell, Club: wird meist über eine prozentuale Abgabe der Service-Dienstleistungen abgerechnet zwischen 50% und 70% gehören der Prostituierten
In Sauna- / FKK-Clubs und Kontaktbars: wird meist über einen Tages-Eintritt, eine tägliche Zimmermiete und / oder Zimmerbenutzung (pro Freier / Dauer) abgerechnet.
Meistens auf prozentualer Basis zwischen 40% - 50% gehen an die Agentur, einzelne Agenturen verrechnen Fahrservice noch Extra.
Inklusiv-Leistungen: Übernachtung, Wohnmöglichkeit, Wasser, TV, Küche, WLAN und meistens auch Kondome, jedoch nicht in allen Clubs Stark abweichend von Agentur, bei uns sind Kondome, Fahrservice, Securtity, Termine und Werbung inklusive
Sicherheit: Meist Video-überwacht, Security vor Ort und teilweise Zimmer mit Not-Knopf. Durch die Anwesenheit anderer Gäste, Betreiber, etc. verhältnismäßig sicher. Termine werden nur mit Telefonnummer, Name und Adresse vereinbart. Heisst das man den Kunden kennt, weiss wo er wohnt, Fahrer ist vor Ort und geht auf die Suche wenn die SW nicht zur vereinbarten Zeit erscheint. Nach erfolgloser Suche wird die Polizei eingeschaltet.
Support / Service: Meist organisieren oder Hilfe bei Bewilligungen, Werbung, Arztbesuche, oft Vergünstigungen in Sex-Shops und anderen Lokalitäten Meist Hilfe bei Wohnungssuche, Werbung, Fahrdienste, oft psychologische Unterstützung durch Fahrer und Hilfe bei Steuern
Privat Escort / Privat-Wohnung Strassenprostitution
Beschreibung: Prostituierte die sich zu 100% Privat anbieten, eigene Inserate schalten, Räumlichkeiten eigenständig mieten oder die Kunden alleine besuchen, resp. begleiten. Klassischer Strassenstrich, Prostituierte warten an der Strasse auf Freier oder sprechen sie an. Die Dienstleistung wird dann im Auto, Absteigen oder in Sex-Boxen durchgeführt.
Bezahlung / Kosten: Die SW bestimmt selbst ihre Preise und trägt alleine das finanzielle Risiko. Sie hat ihre Auslagen für Arbeitsräume, Auto, Utensilien selbst zu finanzieren. Grundsätzlich wie bei "Privaten", jedoch sind hier oft "Aufpasser" und Wohnungs-Vermittler im Spiel, die horrende Summen für miese Absteigen verlangen.
Inklusiv-Leistungen: Keine Je nach "Aufpasser" oder Vermieter werden Kondome gestellt.
Sicherheit: Hängt stark davon ab wie sie sich organisiert, die meisten wollen alleine sein und haben daher keinen Schutz / Sicherheit Meist notiert der Aufpasser oder eine "Kollegin" das Nummernschild, jedoch sind auch sie den Freiern danach alleine ausgeliefert.

Menschenhandel / Zuhäter

Wir sind der Meinung das Prostitution nicht immer mit Menschenhandel gleichgestellt werden darf. Es ist ein bekanntes Problem und dieser Handel gegen den Willen der Frau muss mit aller Härte bekämpft werden. Jedoch und dies ist zu betonen, sind nach unserem Ermessen, leider gibt es da keine Zahlen, die Mehrheit der Prostituierten nicht unter falschen Versprechungen oder Zwang hierher arbeiten gekommen. "FREIWILLIG" ist ein schwieriges Wort im Sex-Gewerbe, man weiss das die meisten Frauen sich aus finanziellen Aspekten prostituieren, dies könnte man als unfreiwillig auffassen wenn man denkt sie hätten keine andere Chance und nur in der Prostitution gibt es etwas zu verdienen. Wir hören aber laufend von WG, Schweizerinnen und Migrantinnen, das sie keinen Bar- oder Putz-Job für CHF 3500.- pro Monat annehmen wollen, dies zeigt, das sie vielleicht nicht stolz auf die Arbeit sind, jedoch auch nicht weniger verdienen möchten.
Die meisten haben sich aus freien Stücken dafür entschieden und gerade Migrantinnen, können teilweise mit ihrem Einkommen, das sie in 3 Monaten in der Schweiz erwirtschaften, rund ein Jahr in ihrem Heimatland leben. Es ist falsch zu glauben das Alle Opfer von Menschenhandel sind.

Beobachtungen unserer Seits haben ergeben, dass Migrantinnen die zu viel Geld nach Hause schicken - zu viel ist mehr als das man zum "gut Leben" braucht - anfälliger sind für sogenannte Freunde, in Rumänien und Bulgarien sind das hauptsächlich "Freunde (Liebesbeziehung)", die 2-3 Freundinnen haben und dafür regelmäßig Geld erhalten. Selbstverständlich wissen die Freundinnen nicht das er nebenbei noch andere hat, gerne suchen auch diese sogenannten "Freunde" den Club für die "Freundin" aus, man soll ja nicht mit den anderen "Affären" in Kontakt kommen. Die meisten Frauen sind damit glücklich, sie fühlen sich geliebt, verstanden und akzeptiert bis eines Tages das erwachen kommt, wenn dann überhaupt.

Der wirklich problematische Menschenhandel findet dann statt wenn die Frauen unter einem falschen Vorwand oder unter Zwang in die Prostitution geraten. Dies findet immer unter körperlicher und / oder psychischer Gewalt statt. Diese illegale Praktik muss bekämpft werden, hier geraten aber auch Agenturen und Betreiber in die Pflicht, wenn man Auffälligkeiten bemerkt, sucht man das Gespräch und bietet Hilfe an, nützt das nichts, muss die Polizei eingeschaltet werden und die Dame umgehend aus dem Haus. Menschlichkeit geht oft verloren und das Geschäft ist das wichtigste, jedoch kann man mit kleinen Gesten grosses bewirken - lese hierzu auch unser Die 10 Regeln für Betreiber.

Die Medien und gewisse Frauenrechts-Organisationen vermitteln hier ein falsches Bild. Legale Prostitution, mit korrekten Regelungen und Verträgen, eine Anerkennung als Beruf und die Gleichbehandlung des Sex-Gewerbes würde mehr Transparenz, mehr Freiheit und den Menschenhandel in seiner schlimmsten Form bekämpfen. Je schwieriger das Geschäft wird, je mühsamer die Bewilligungspraxis und je tabuisierter das Business ist, je einfacher und attraktiver ist es für illegale Machenschaften.

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